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Die STIKO hat ihre Covid-19-Impfempfehlung an die epidemiologische Situation und den Immunstatus in der Bevölkerung angepasst.

 

Diesen Personen empfiehlt die STIKO eine jährliche Covid-19-Auffrischimpfung:

 

  • Personen im Alter von ≥75 Jahren,

  • Bewohnende in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe,

  • Personen im Alter von ≥6 Monaten bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung für einen schweren Covid-19-Verlauf infolge einer Grunderkrankung,

  • Schwangere bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Grunderkrankung oder schwangerschaftsassoziierter Komplikationen (z.B. Gestationsdiabetes, Hypertonie) ab dem 2. Trimenon,

  • Personal in Pflegeeinrichtungen mit direktem Kontakt zu Bewohnenden,

  • Medizinisches Personal mit einem erhöhten tätigkeitsbezogenen Infektionsrisiko für Sars-CoV-2 (z.B. Medizinische Notaufnahme, Intensivstation etc.),

  • Medizinisches Personal, das Risikopatientinnen oder -patienten betreut (als Risikopersonen gelten hierbei Personen mit den unten aufgeführten Grunderkrankungen),

  • Familienangehörige und enge Kontaktpersonen im Alter von ≥6 Monaten von Personen, bei denen nach einer Covid-19-Impfung keine schützende Immunantwort zu erwarten ist.

Verimpft werden sollte ein zugelassener mRNA oder proteinbasierter Impfstoff entsprechend der Zulassung mit einer jeweils von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) empfohlenen Variantenanpassung.

Eine weitere Neuerung: Die jährliche Impfung soll künftig (einmalig pro Saison) bevorzugt mit dem Beginn der Saison im Spätsommer/Frühherbst durchgeführt werden, da sich „inzwischen ein eingipfliger saisonaler Verlauf mit Beginn im Spätsommer/Frühherbst etabliert hat“, begründet die STIKO die Entscheidung. Für die Influenza-Impfung wird die Impfung weiterhin zwischen Oktober und Mitte Dezember empfohlen.

Quelle: Epid Bull 28/26

 

09.06.2026

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